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ADAC Enduro Pokal Fürstenwalde 2014
28.05.2014

20. Fürstenwalder Enduro Cup am 24.05.2014

Für Eric Alvermann (# 911) war es der zweite Lauf in der Landesmeisterschaft sowie im ADAC-EnduroCup Berlin/Brandenburg. Und das erste klassische Enduro in seiner jungen Enduro-Karriere.

Als Neuling gibt es erst einmal ungelöste Ist-Zustände, was die Organisation angeht. Etappen? Sonderprüfungen? Chipkarten? Startzeiten? Licht ins Dunkel brachte Erics Konkurrent und Trainingspartner Thorleif Daugs.

 

Startzeit (10:12 Uhr)

Strecke: 3 km Cross + 25 km Enduro durch Wald, ein Schlammloch, Steinfelder und Baumstämme

Zeitvorgabe: jeweils 90 Minuten

 

Als „alter“ Motocross-Hase absolvierte Eric den MX-Teil quasi im Schlaf. Die erste Enduro-Runde brachte Eric mittelprächtig hinter sich. Der leichte Nieselregen machte die Baumstämme, die als Hindernisse dienten, glitschig und somit schwer passierbar. Dann wählte Eric auch noch eine falsche Spur und blieb hängen. Das Moped und ein sehr eigensinniger Streckenpflock waren unzertrennlich, sodass Unmengen an Zeit vergingen, bevor Eric weiterfahren konnte. Immerhin reichte es für Platz 3 in der E3 Klasse; 10 Sekunden hinter dem Ersten und sieben Sekunden hinter Thorleif.

 

Das Wetter lockerte auf, genau wie Erics Nerven. Eric war ganze 20 Sekunden schneller als im ersten Durchgang und er hatte Glück im Unglück. Sein Freund Thorleif hatte leider Pech an einem Steilhang. Somit fuhr Eric auf Platz 2 mit immer noch 10 Sekunden Rückstand zum Erstplatzierten Patrick Spingat.

 

Im dritten Durchgang kam Eric näher und näher. Er fuhr mit Patrick fast auf die Sekunde die gleichen Sonderprüfungszeiten. Im vierten und letzten rutschte Eric mit dem Vorderrad weg und stürzte, holte aber die Zeit bis auf zwei Sekunden wieder rein. Patrick konnte er somit nicht mehr vom Thron stoßen und wurde in der E3 Zweiter. Gesamtwertung: Platz 8 von 110 Startern. Gewonnen hat übrigens ein alter Bekannter und nun Enduro-DM-Fahrer, Nico Rambow!

 

Eric ist sehr zufrieden mit seinem Ergebnis. Das kann er auch. Für Motocrosser kaum vorstellbare 112 Kilometer in 4,5 Stunden Fahrzeit zurückzulegen, ist definitiv eine harte aber tolle Erfahrung. Eric möchte seinen neuen Heimverein, MC Fürstenwalde, für diese grandiose Veranstaltung lobend erwähnen. Und ein Riesendank geht natürlich an Papa Jörg und Freundin Katharina für die aufopferungsvolle Unterstützung.

Jetzt ist erstmal Sommerpause, bis es im August in Lauchhammer wieder losgeht.

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